Glücksspielsucht pathologisches Spielen

Glücksspielsucht pathologisches Spielen

Im Jahr 2023 verloren Glücksspielende auf dem legalen Glücksspiel­markt 14,4 Milliarden Euro. 34% entfallen hierbei auf Glücksspiel­­automaten in Gastronomie und Spielhallen und 31 % auf Lotterien des Deutschen Lotto- und highspin login Totoblocks. Sportwetten haben mit einem Nettoverlust von 2 Milliarden Euro ebenfalls noch einen Anteil von über 14 %. Die hier dargestellten Daten zu den Nettospiel­verlusten sind dem aktuellen Tätigkeitsbericht (Tabelle 1) entnommen. In dem jährlich erscheinenden Tätigkeits­bericht der GGL wird das grundlegende Vorgehen, sowie Maßnahmen und Erfolge der Behörde erläutert.

Online-Poker

Die Abbildung unten zeigt, wie viel Prozent der Befragten angaben, an Glücksspielen teilgenommen zu haben, und wie sich die Teilnahme auf die verschiedenen Zugangswege zum Glücksspiel verteilt. Die meisten Menschen nehmen irgendwann in ihrem Leben an einem Glücksspiel teil. Bestimmte Personengruppen haben ein höheres Risiko als andere, eine Glücksspielsucht zu entwickeln. Außerdem ist das Risiko bei auf der Website bestimmten Spielformen besonders hoch, so dass die Spielenden leichter süchtig danach werden. Insbesondere Spielautomaten sowie Online-Glücksspiele und Live-Sportwetten haben ein hohes Suchtpotential. Menschen mit einer Glücksspielsucht verspüren ein starkes Verlangen nach Glücksspielen, bei denen sie Geld oder Wertgegenstände als Einsatz verwenden.

Staatliche Lotterien des DLTB

Die hier dargestellten Daten sind dem Glücksspielsurvey 2025 (Abbildung 1 und 2) entnommen. Da für die Erhebung im Jahr 2021 die Methodik grundlegend überarbeitet wurde, sind Vergleiche nur seit dieser Erhebungswelle des Glücksspielsurveys sinnvoll. Ergebnisse aus früheren Erhebungen werden daher nicht dargestellt. 36,4 % der 16- bis 70-Jährigen in Deutschland haben in den letzten 12 Monaten an einem Glücksspiel teilgenommen – Männer in größerem Maße als Frauen. Unter den 16- und 17-Jährigen, für die Glücksspiele gesetzlich nicht erlaubt sind, geben immerhin 11,6 % an, in den letzten 12 Monaten daran teilgenommen zu haben.

  • Die Whitelist wird anlass­bezogen, mindestens jedoch einmal monatlich, aktualisiert.
  • PlayMiniGames nimmt in dieser Kategorie keine Einsätze oder Einzahlungen an.
  • Dies ergibt sich aus den Ergebnissen der Deutschen Suchthilfestatistik.
  • Außerdem bietet das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit (BIÖG) ein kostenloses und anonymes Online-Ausstiegsprogramm mit dem Titel Check out an.

Hochgerechnet etwa 1,3 Millionen Erwachsene in Deutschland leiden unter einer Störung durch Glücksspielen. PlayMiniGames nimmt in dieser Kategorie keine Einsätze oder Einzahlungen an. Echtes Geld oder reale Preise können weder gewonnen noch ausgezahlt werden. Punkte, Münzen und Belohnungen innerhalb eines Spiels gehören ausschließlich zum virtuellen Spielablauf. Einige Titel verwenden eine casinoähnliche Gestaltung, bleiben aber Unterhaltungssimulationen.

Männer nehmen im Vergleich zu Frauen fast fünfmal so häufig an dieser Spielform teil. Im Jahr 2023 setzten 6,4 % der Männer und 1,3 % der Frauen Geld bei Sportwetten ein (siehe Glücksspielsurvey 2025, Tabelle 5). Die Corona-Pandemie hat auch im Glücksspiel ihre Spuren hinterlassen. Durch die pandemiebedingten Lockdowns in den Jahren 2020 und 2021 mussten stationäre Spielstätten schließen und Wetten auf Sportergebnisse waren in dieser Form nur eingeschränkt möglich. Seitdem ist die Zahl derer, die in den letzten 12 Monaten an mindestens einem Glücksspiel teilgenommen haben, von knapp 30 % im Jahr 2021 auf 36,4 % im Jahr 2025 gestiegen. Bei knapp über 3 % der sucht­­therapeutischen Behandlungs­­pisoden in der ambulanten Suchthilfe steht eine Problematik des pathologischen Spielens im Vordergrund.

Ambulante Suchtberatungsstellen, stationäre Fachkliniken, Suchtselbsthilfegruppen oder eine Psychotherapie können bei der Suchtbewältigung helfen. Allerdings nimmt nur etwa jeder oder jede Fünfte mit einer Glücksspielsucht Hilfe in Anspruch. Betroffene suchen häufig keine Hilfe, weil sie sich schämen, unentdeckt bleiben möchten, und das Problem lieber selbst lösen möchten.

Um die Sucht zu bewältigen, gibt es zahlreiche Beratungs-, Hilfs- und Therapieangebote. Finanzielle Probleme und Schulden sind die häufigsten Folgen des pathologischen Glücksspiels. Viele zwanghaft Spielende rauchen zudem stark und trinken große Mengen Kaffee oder auch Alkohol. Das pathologische Glücksspiel wird als psychische Erkrankung behandelt.

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